Zentralrat der Ex-Muslime in Österreich gegründet!
Am 26.2.2010 wurde in Wien der interessierten Öffentlichkeit offiziell der Zentralrat der Ex-Muslime Österreichs vorgestellt. Im Republikanischen Klub empfing Peter Kreisky als Gastgeber die Frauen- und Menschenrechtsaktivistin Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Deutschlands , den neuen Vorsitzenden des österreichischen Zentralrats, Cahit Kaya, sowie Prof. Heinz Oberhummer, Vorsitzender des Zentralrats der Konfessionsfreien.
Mina Ahadi berichtete von ihrem persönlichen Weg des Widerstandes gegen die islamische Diktatur im Iran, der Ermordung ihres Mannes, eines bis heute gültigen Todesurteiles gegen sie durch die iranischen Faschisten, ihrer Flucht in die kurdischen Berge sowie ihrer Ankunft in Wien, wo sie schließlich Asyl bekam und in der Folge die österreichische Staatsbürgerschaft. Nach ihrem Umzug nach Deutschland gründete sie dort das internationale Komitee gegen Steinigung sowie das Komitee gegen die Todesstrafe.
Ahadi präsentierte sich als resolute Kämpferin für eine säkulare Gesellschaft, in der Religion Privatsache zu sein hat. Sie sprach sich nicht nur gegen Minarette aus, sondern generell auch gegen Moscheen, die sie als Inseln des Islamismus betrachtet, die der Integration hinderlich seien. Cahit Kaya unterstützte diese Kritik an Moscheen, bei denen “durch die vordere Tür gläubige Menschen hineingehen und durch die Hintertür Selbstmordattentäter herauskommen”.
Ahadi kritisierte weiters den unter Linken vorherrschenden Kulturrelativismus, der es dem politischen Islam ermöglicht, sich unter dem Deckmantel des Multikulturalismus ungehemmt auszubreiten.
Peter Kreisky wurde es angesichts dieser Argumentation sichtbar mulmig, und er verwies auf den politischen Katholizismus in Österreich in den 1970er Jahren, die Religionsfreiheit sowie auf den eigenen Multikulti-Anspruch. Mina Ahadi konterte damit, dass sie nach der Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland offen mit dem Umbringen bedroht wurde und deshalb ein halbes Jahr Polizeischutz benötigte. Auch nach der Gründung des ZdE in Österreich erwarten die Proponent/innen Drohungen. Bis heute ist es im Islam nicht vorgesehen, die Religion zu verlassen. In islamischen Ländern droht Apostaten (=Abfallende vom Glauben) die Todestrafe, in europäischen Ländern massiver Druck durch islamische Verbände.
Der Zentralrat der Ex-Muslime versteht sich selbst als Bewegung gegen den politischen Islam und Rechtsextremismus und in Folge dessen als Vereinigung zur Verteidigung von Menschen- und Frauenrechten. Er plädiert dafür, real vorhandene Probleme offen anzusprechen und anzupacken, um sie nicht den Rechten zu überlassen.
Als erste Initiative will der ZdE eine Telefonhotline für Kinder und Jugendliche aus islamischen Familien etablieren, um ihnen Beratung und Hilfestellung anzubieten. Bei seiner Arbeit ist der parteiunabhängige ZdE auf Spenden und Sponsoren angewiesen.
Buchempfhehlung: Mina Ahadi – “Ich habe abgeschworen”
Die Presse: “Muslime entdecken den Atheismus”
Voralberg Online: “Offiziell keine Austritte aus dem Islam”
Humanistischer Pressedienst: “Zentralrat der Ex-Muslime in Österreich”
Der Standard: “Gegen den Islam als Herrenreligion”













Vorderburg den 9,3,2010
Alle Hochachtung vor dem Mut der Exmuslime, welche sich weder einschüchtern noch in ihrem Bestreben nachlassen, der Blauäugigen westlichen Welt die islamische Wirklichkeit vor Augen zu führen.
Mina Ahadi, gelingt es immer wieder, Menschen für ihren Weg und ihre Überzeugung zu gewinnen und ist somit schon fast zur Kultfigur im Wiederstand gegen den sich immer weiter auszubreitenden Islam geworden.
Sie und ihre Mitstreiter / innen verdienen höchsten Dank und Respeckt, vor allem aber einen Sitz in der Deutschan Islamkonferenz in Berlin.
Mit freundlichen Grüßen
Herbert Müller
Zu Herbert Müller braucht man nichts mehr hinzuzufügen, außer mit Nachdruck zu fordern, daß solche engagierten Menschen wie Mina Ahadi unbedingt in die deutsche Islamkonferenz gehören, wenn diese Konferenz nicht wieder zum Possenstück werden soll.
[...] KAYNAK => Anasayfa [...]
Das Gros aus Politik und Medien sollte sich in Grund und Boden schämen, angesichts der Taperkeit dieser heldenhaften Frau, die es sich nicht nehmen läßt, die Wahrheit auszusprechen! Dass sie dafür um ihr Leben fürchten muß, beweist nur, dass sie auf ganzer Linie recht hat! Dass so viele von Freiheit sprechen, jedoch in Wirklichkeit vollkommen unangebrachte Toleranz gegenüber dem Islam- Faschismus meinen, ist eine Schande, die man weder vergessen, noch verzeihen darf!
Seinen Glauben ablegen ist die eine Sache, aber die fordern ja ein Religionsverbot wie der Logenbruder Kemal Atatürk in der Türkei realisiert hat. Deswegen ist wohl auch der Logenmann Oberhummer an vorderster Front mit dabei.
@Gottfried: Verzeihen sollt man immer können.