Die SPÖ hat keinen Anstand
Warum ich dieser Meinung bin? Nun, ich lese Zeitung! Unter anderem die Kronen Zeitung. Die hat heute wieder ein SPÖ/Faymann Propaganda-Feuerwerk losgelassen, hinter dem selbst die ehemalige DDR-Propaganda blass aussieht. Ich spare mir diesmal, wie letzte Woche detaillierter darauf einzugehen und greife nur ein besonderes Gustostückerl heraus:
Auf den Seiten 6/7 findet sich ein groß aufgemachtes Portrait/Interview mit dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl. (Das ist der, der integrationsverweigernden Türken gern die “Ohrwaschen ausreissen” möchte, und in einer luxuriösen Bahnhofshalle residiert). Die Geschichte stammt von Claus Pandi, und der ist wiederum der Lebensgefährte von Faymanns Pressesprecherin Angelika Feigl. Im Artikel finde sich u.a. folgendes:
Anfang dieses Jahres gab es da und dort ein paar Schwierigkeiten in der Stadt und in der Partei. “Brösel” würde Häupl das nennen. Jetzt brummen Stadt und Partei wieder – zufrieden wie ein Bienenschwarm im schwülen Hochsommer.
Ob das die Wiener auch so sehen, wage ich jetzt ernsthaft zu bezweifeln… Straches Wahlergebnis wird wohl eine andere Sprache sprechen.
Diese schleimige Lobhudelei, diese mal unterschwellige, mal offene Parteiergreifung einer angeblich unabhängigen Tageszeitung zieht sich durch das gesamte Blatt. Eine wirklich demokratische, anständige Partei würde sich eine solche Vereinnahmung – auch in Wahlkampfzeiten – wohl schärfstens verbitten. Doch die SPÖ hat ihren Antand längst verloren. Für sie gilt nur noch der Machterhalt um jeden Preis. Dass die Blattlinie der Krone im diametralen Gegensatz zum SPÖ-Programm steht, spielt da keine Rolle.
Der Artikel läuft übrigens unter der Schlagzeile “Der nächste Bundeskanzler ist mir immer der liebste”. Fast schon spüre ich ob dieser grauslichen neuen Liebschaft zwischen Sozialdemokratie und Boulevard den Wunsch in mir keimen, dass der nächste Kanzler Molterer heissen möge. Fast…












