Geht´s bald auch den Schwedenbomben (Super Dickmanns) an den Kragen?

Ein kleiner, satirischer Beitrag zur aktuellen Sommerloch-Gutmensch-Kampagne gegen eine neue Eissorte, die nach einer beliebten österreichischen Süßspeise benannt ist:

Zur weiteren Erbauung empfehle ich hiermit auch ausdrücklich die dazugehörige Berichterstattung im Standard!

9 Kommentare zu „Geht´s bald auch den Schwedenbomben (Super Dickmanns) an den Kragen?“

  • shift:

    Dazu ausnahmsweise aus dem Standard Forum ein sinnvoller Beitrag:

    “Vorschlag an Eskimo:
    Einen Buchstaben tauschen. Somit wird aus “Mohr” “Moar”. Politisch korrekt für unsere PC-Stasi, klingt genauso, man ist auf dem unseeligen Zeitgeist und kein daherlaufener Vollpfosten mit ADS kann sich wichtigmachen und “Rassismus!!!!” rausbrüllen.”

    Den Ausdruck “dahergelaufener Vollpfosten mit ADS” könnte ich viel zu oft benutzen, gerade heute sprach mich in der Stadt schon wieder jemand wegen einer “antifaschistischen demo” an…
    Wenn sie sich nicht gerade mit irgendwelchen Substanzen abschalten gehen sie mit sowas auf die Nerven..

    Und Kritiker bzw auch einfach gewöhnliche Bürger die ihre Ruhe haben wollen werden zu den “Tätern” gemacht!

  • Albert:

    Ich glaube, die Hersteller des “Mohr im Hemd” sind gleich in zwei Fettnäpfchen getreten. Sie beleidigen nicht nur die Afrikaner, sondern auch noch die Bewohner der Arktis. Es müsste doch “Inuit” anstatt “Eskimo” heißen. :-)

    • Zwischenrufer:

      Aber so wirklich skandalös finde ich, dass sie bei Anker immer noch weißes und schwarzes Brot verkaufen! Empörend! Am besten, wir organisieren schnell eine Lichterkette!!! Der Sonderbareegger Philipp von SOS Mitmensch hält dort sicher gerne eine Rede!

  • shift:

    Warum stellt der “Mohr im Hemd” eigentlich eine Beleidigung für Schwarze dar?
    Ehrlich, ich habs nie gehört und kann mir darunter auch nichts vorstellen…
    Wie wird der Name jetzt geändert?
    “I will Mensch mit dunkler Hautpigmentierung” ?

    Die ganze Firma muss man verbieten! “Eskimo” ist eine “schwere Beleidigung” für die Iniuit!

    Haben wir nicht größere Probleme?

  • touchdown69:

    in der u-bahnzeitschrift heute findet sich folgender artikel wonach sich ein herr Simon Inou, von M Media, dem Verein zur Förderung interkultureller Medienarbeit (den Verein kannte ich davor gar nicht) durch die kampagne beleidigt fühlt

    http://www.heute.at/

    • Zwischenrufer:

      Genau da liegt der Hund ja begraben: Herrn Inou und seinen Verein kannte vor dieser Geschichte kein Schwein und es interessierte sich auch niemand dafür. Jetzt platzt er – unterstützt von einer Handvoll elitärer Gutmenschen – mit diesem Kampf gegen eine Süßspeise (!) mitten ins Sommerloch und erhält prompt die Aufmerksamkeit, die ihm bisher scheinbar verwehrt blieb.

      Vom wirklichen Kampf gegen echten (!) Rassismus sind er und seine peinlichen weißen Handlanger meilenweit entfernt, lieber werden mediale Scheingefechte geführt, bringt halt ein bisserl was für´s Ego.

      Zum Schreien komisch finde ich ja auch die Unterstützer, die Herr Inou gefunden hat. Einerseits ein moralinsaurer Radiomoderator, der seine besten Zeiten wirklich schon lange hinter sich hat. Andererseits Herrn Sonderegger, seines Zeichens Pressesprecher von SOS Mitmensch, der mir unlängst in einem Tweet gegen die Burka folgendes antwortete:

      @zwischenruf Ja, genau. Kleidervorschriften. Am Besten mit Prügel… ähhh Gefängnisstrafe.

      Die Burka, dieser Stoffkäfig für Frauen, dieses Symbol absoluter, frauenverachtender Unterwerfung ist für den Pressesprecher von SOS Mitmensch also blos ein “Kleidungsstück”!

      Das sind also die wackeren Kämpfer gegen eine “rassistische Eissorte”! Und da wundert sich irgendwer darüber, dass sich immer Menschen von diesen selbstgefälligen Herrschaften abwenden?

      • Weltbeobachterin:

        das mit der Burka ist ein eigenes Kapitel und da gebe ich dir recht.
        ich würde das nicht als Stoffkäfig bezeichnen sondern Stoffgefängnis. Wieso flüchten dann Afghaninnen?
        der Sonderegger, den halte ich für sehr weltfremd

  • dieter:

    Blumenau ist über die eigene Hörerschaft entsetzt:
    http://fm4.orf.at/stories/1620912/

    Einer der Kommentatoren hat darauf hingewiesen, dass die unsägliche Tschuschenpower-Serie auf FM4 als “clever, witzig, unpeinlich und ur-wienerisch” bezeichnet wurde:
    http://fm4.orf.at/stories/1602076/

  • Vor über einem Jahr sah ich beim Hofer das Kinderbuch, das nun “10 kleine Menschlein” hieß. Ob die Illustrationen insofern korrigiert waren, dass die Hautfarben alle Möglichkeiten dieser Welt wiederspiegelten und welche in der Geschichte am längsten überlebt, weiß ich jetzt nicht.
    Mohr eignet sich nicht als Schimpfwort, da als solches unbekannt und ungebräuchlich. – Jetzt ein Stück weniger. DANKE

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