Hach, was ist es schön in Wien…
Da wird fleißig vor die U-Bahn geschubst (link), brutal überfallen (link), (link), und die Messer sitzen in letzter Zeit besonders locker (link), (link).
Das links abgebildete Messer landete übrigens heute Morgen im Hals eines Taxlers, nachdem der sich erdreistet hatte, von 3 Jugendlichen den Fahrpreis zu verlangen.
Ich geb zu, dass die Pressemitteilungen auf www.polizei.at mittlerweile zu meiner Lieblingslektüre gehören. Danach fühl ich mich immer so richtig sicher und bereichert…













Joar, und nun? Willst du uns damit sagen, dass selbst in Wien Verbrechen geschehen? Wieso sollte es auch anders sein?
Ich frag mich auch ein wenig, welche Mittelung du hier machen willst? Angesichts des letzten Satzes hat es -leider- ein wenig den Touch eines PI-Beitrages…
Danke! Das zeigt, dass ihr meinen Beitrag richtig verstanden habt!
Was um alles in der Welt ist ein PI Beitrag? Und Zwischenrufer: Bei Pressemitteilungen fehlt das i vor dem l…
ja hier wird genau gelesen. Gruß Stephan
@ Stephan: “PI” ist die Abkürzung für einen der größten deutschen Polit-Blogs:
http://www.pi-news.net/
Böse, böse! Der Hinweis darauf soll mir sagen, dass ich in Gefahr bin, aus der Gutmensch-Community ausgeschlossen zu werden!
Dank dir übrigens für den Hinweis mit dem “i”.
Der Hinweis soll dir sagen, dass du dabei bist von differenzierter Betrachtung (die du durchaus geboten hast (siehe http://www.zwischenruf.at/?p=1405) zu einseitiger Polemik zu schwenken, mitsamt dem typischen PI Vokabular, darunter fällt auch dieses leicht zynisch verwendete “bereichern”. Das hat mit Gutmensch-Community genau gar nix zu tun.
Dann zweifliche ich auch, das polizei.at sehr ausgewogene Pressemitteilungen rausgibt, denn tendentiell wird bei uns eher über Ausländerstraftaten berichtet als über die Einheimischer. Grundsätzlich ist ein Verbrechen ein Verbrechen, primär ist es egal wer es begangen hat, weil sich dadurch für das Opfer nichts ändert. Das natürlich trotzdem über Hintergründe recherchiert werden muss, ist klar.
Selbstverständlich bin ich gegen Ehrenmorde, Zwangsheirat, Frauenunterdrückung im Allgemeinen, dem folgend lehne ich auch die Burka ab, halte im Gegenteil dazu das Kopftuch aber allenfalls für ein Symbol des Islam, nicht des Islamismus – verloren hat es in öffentlichen Gebäuden trotzdem nichts, ebensowenig wie Kreuze und andere religiöse Zeichen. Wie auch immer, das ist eigentlich nur eine “Feinheit”. Mir geht es um etwas anderes.
Wenn wir über Verbrechen reden, so muss jeder Täter nach dem gleichen Gesetz gestraft werden (von eigenen Strafmaßen für “Kulturdelikte” halte ich gar nichts). Um Zuziehende erfolgreich in unser (menschenrechtliches) Wertesystem einzugliedern braucht es neben berechtigten Pflichten und Forderungen (Integration über Spracherwerb, die Verpflichtung diese Werte zu achten, etc.) aber auch ein gewisses Entgegenkommen von Politik und Mitmenschen. Nicht in Form von falscher Toleranz gegenüber der Unterdrückung von Frauen etc., sondern durch die Beseitigung von Hürden und einer positiveren Grundstimmung. Im Moment muss sich ja jeder Einwanderer extrem unwillkommen vorkommen, wenn er sich gibt was 3 von 5 Parlamentsparteien etwa im Wahlkampf abgelassen haben.
Integration braucht gute politische Rahmenbedingungen nach dem Prinzip “Fordern und Fördern”, und nachdem lange Zeit gar nix passiert ist, versteift man sich auf einmal nur noch auf ersteres (ÖVP hat etwa in Wien Sprachschecks abgelehnt, obwohl sie selbst 600 Stunden Sprachkurs verlangen will). Das kanns dann auch nicht sein.
Zudem sollte man endlich klarstellen, dass kulturelle/religiöse Bräuche und Traditionen solange sie nicht im Widerspruch zu unserem demokratischen System oder den Grund- und Menschenrechten stehen. Nur trauen sich die Ex-Großparteien da nicht drüber, weil sie offenbar Angst davor haben, dafür von Strache gejagt zu werden.
Solange wir Zuwanderung und Integration derart Einseitig und mit Angst behandeln, kann nichts dabei rauskommen. Was du erlebst sind wohl die Folgen von dem jahrelangen Vakuum, dass diese Sparte gefüllt hat.
Die Schuld am Allgemeinzustand hat die Politik, dort muss man ansetzen. Das macht die einzelnen Symptome wie die unterdrückte Frau, die dich im Stiegenhaus aus Angst nicht grüßt, nicht besser. Es zeigt aber, dass der Weg, solchen Entwicklungen mit zynischen und hetzerischen, stimmungsmachenden statt sensibilisierenden Kommentaren zu begegnen, wie PI es tut, der falsche ist.
Puh, Steilvorlage! Wo fang ich an? Am besten damit, dass ich einfach anfange…
Du schreibst: “…denn tendentiell wird bei uns eher über Ausländerstraftaten berichtet als über die Einheimischer.”
Bitte, wie kommst du zu dieser Behauptung? Tatsache ist, dass sich beispielsweise die meisten Wohnungseinbrüche in Wien ethisch zuordnen lassen:
http://oesterreich.orf.at/wien/stories/95112/
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/337603/index.do
Wenn also über diese Fälle berichtet wird, dann kann die Presse zwar mit Mühe versuchen, die Herkunft der Täter zu verschleiern, wie das etwa der Standard schob fast krankhaft versucht, auf Dauer verheimlichen lässt sich das nicht. Im Gegenteil, diese Vertuschung bringt ihrerseits Wut hervor, weil sich die Leute für blöd verkauft vorkommen.
Bei Messerattacken und Überfällen, wo massive Gewalt im Spiel ist, sind auch auffällig häufig Täter aus dem Ausland beteiligt, das zuzelt sich doch niemand aus den Fingern!
Wenn ich heute etwa lese, dass einem Taxifahrer von hinten in den Hals gestochen wird, dann brauch ich den Zusatz, dass es sich bei den Tätern um Ausländer handelt, gar nicht mehr, das denk ich mir schon automatisch dazu – und das wirklich Schlimme dran ist, dass es bei der Aufklärung dann meistens auch bestätigt wird.
In Wien krachen regelmäßig verschiedene etnische Gruppe gewaltsam aufeinander. Sie stechen sich auf der Strasse ab, schlagen sich die Schädeln ein, beschießen einander oder zünden sich gegenseitig die Vereinslokale an. Mit Menschen aus Krisenregionen haben wir auch deren Krisen ins Land bekommen. Darauf mit “Herzlich Willkommen” und “Wir haben euch alle lieb” zu reagieren ist einfach nur naiv. Wenn wir uns diesen Problemen nicht stellen, dann tun es eben andere. Wir brauchen uns in diesem Fall aber nachher wirklich nicht darüber beschweren, dass diese anderen massiven Zulauf erhalten, während wir eine Wahl nach der anderen verlieren.
Wir haben offiziell (!) in Wien einen durchschnittlichen Ausländeranteil von 30%, in manchen Bezirken sind es über 40%. Hier schreibe ich bewusst von Ausländern, denn jene, die die österreichische Staatsbürgerschaft bereits besitzen, sind in dieser Statistik definitiv nicht enthalten. Und wir alle wissen, dass die verliehene österreichische Staatsbürgerschaft nicht gleichbedeutend ist mit gelungener Integration. Die oftmals gefühlten 50-60 und mehr Prozent sind deshalb durchaus real. In meinem Gemeindebau sind es mittlerweile ca. 90%. Wir erleben hier Ghettobildung und kriminelle Gangs, die wir bisher nicht gewohnt waren. Wir erleben, dass bereits Schulkinder ausgeraubt werden. Wir erleben, dass die Messer immer lockerer sitzen. Es ist mittlerweile einfach zu viel geworden. Und die Menschen leiden zusehends darunter. Dieser Leidensdruck steigert sich, und ich habe wirklich Angst davor, dass er sich irgendwann einmal entlädt und uns allen um die Ohren fliegt.
Die Antworten der Grünen darauf – und auch deine – triefen vor Ideologie, aber leider wird die Realität dabei aus weltanschaulichen Gründen ausgeklammert. Die Verantwortung für die unhaltbaren Zustände wird bei uns verortet, weil wir nicht genug zur Integration beitragen würden. In dieser Vorstellung wird aber vergessen, dass es nicht nur auf unserer Seite einen Willen zur Integration geben muss, sondern auch auf der Seite von Menschen, die zu uns kommen.
Diesen Willen stelle ich aber bei vielen in Abrede. So kann ich heute beispielsweise als Mensch türkischer Herkunft in Wien-Favoriten leben, ohne auch nur einmal mit Österreichern in Kontakt zu kommen. Meine Kinder schicke ich in den islamischen Kindergarten, in der Schule liegt der Anteil türkischer Kinder ohnehin bei 90% und mehr. Ich kaufe mein Brot beim türkischen Bäcker, lasse meine Haare beim türkischen Friseur schneiden, Lebensmittel und Dinge des Alltags beziehe ich vom türkischen Supermarkt. Tagsüber stehen mir allerlei türkische Cafes, Restaurants und Wettcafes zur Verfügung. Den Abend kann der türkische Mann dann in einem der vielen türkischen Clublokale verbringen, und zum Beten gibts eine Vielzahl von Kellermoscheen. Wozu soll ich mich dann bitte bemühen, mich zu integrieren?
Ich persönlich reagiere darauf mit zunehmender politischer Frustration und Resignation. Die multikulturell bereicherte Gesellschaft, von der ich 37 Jahre lang geträumt habe, existiert nicht. Es gibt kein Miteinander, sondern – bestenfalls! – ein Nebeneinander.
Ich hab mir fest vorgenommen, bei den nächsten Wahlen nicht hinzugehen, weil ich einfach nicht garantieren kann, nicht aus Wut bei einer Partei ein Kreuzerl zu machen, die ich mein Leben lang bekämpft habe. Das ist traurig, ist aber so.
Selbst wenn die Auswahl der PMs aussagekräftig sein sollte, so ist sie mMn immer noch ein Spezifikum von Wien als DEM Ballungsraum schlechthin in Ö. Nochmals, man kann Verbrechen ethnisch zuordnen, das deckt Symptome auf, aber im Strafrecht darf kein Unterschied gemacht werden. Auch weil es für das Opfer keinen gibt. Ob dir ein Österreicher, ein Serbe oder sonst wer die Wohnung ausräumt ist schlußendlich unerheblich, denn dein Geld ist so und so weg.
Ich finde ehrlich gesagt beides schlimm. Zum einen, dass wir wirklich schon so weit sind (ich befürchte du bist mit dem Gedankengang weit nicht allein), dass wir Verbrechen als solche fast automatisch den “Anderen” zuschreiben. Es ist nicht weniger erschreckend, wenn das gehäuft zutrifft.
Aber nochmal, wir unterhalten uns über Symptome. Niemand ist von Geburt an kriminell, genauso wie keine Kultur von Haus aus kriminell ist. Der Respekt vor Eigentum, oder die Leichtfertigkeit mit Gewalt umzugehen mag sich mitunter aber schon unterscheiden, individuell wie auch herkunftsmäßig. Da müssen wir ansetzen, auch im Rahmen der Integration, und natürlich braucht es den Willen beider Seiten.
Dasselbe gilt für “fremde” Konflikte die hier ausgetragen werden. Die werden wir nicht lösen können, genauso wie wir sie einfach verbieten können. Wir müssen aber – durchaus unter Sanktionsandrohung – dort hin arbeiten, dass diese Leute ihre Konflikte nonverbal lösen können, da schaut im Gegensatz zu gegenseitig erschießen und abfackeln auch etwas Sinnvolles raus. Schmeissen wir sie einfach nur raus, so führen sie den Konflikt wo anders weiter und uns hilft das nur bis die nächsten kommen, die ihn mitbringen. Das macht weder die Welt noch Österreich besser.
Parallelgesellschaften hängen auch nicht primär an deren “eigener” Infrastruktur, und ich gehe davon aus dass du sonst vielleicht arbeitslosen Leuten nicht verbieten willst, legal geschäftstüchtig zu werden. Was eher zur Abschottung beiträgt ist der endlose, teils gehässig geführte Widerstand gegen die Erbauung normaler Moscheen. Wenn die Spielregeln so gesetzt sind, dass dort garantiert nur religiös moderate Prediger reinkommen, sehe ich in diesen kein Problem. Dieselben Bedingungen sollten auch für islamische Kindergärten gelten, sodass dort neben Religion auch westliche Wertelehre stattzufinden hat – aber nicht nur dort, die Patriarchie existiert auch in Familien nichtislamischer Zuwanderer. Neben unserem Entgegenkommen (dass ich vielfach noch vermisse, weil wir den Menschen mit teils irrationeler Angst eher zu verstehen geben, dass wir sie gar nicht erst integrieren wollen) braucht es natürlich auch deren, wenn nötig auch mit dem entsprechenden Nachdruck in Form von Auflagen und Konsequenzen.
Auch dann wird man immer noch nicht alle erfassen können, auch bei den besten Integrationsmaßnahmen wird es leider schwarze Schafe geben, die man nicht ignorieren sollte. Auch greifen die besten Integrationsmaßnahmen nicht von heute auf morgen, darum sollte eher vorgestern als heute damit begonnen werden.
Ich versteh angesichts deiner Schilderungen durchaus die Aufregung. Es bringt aber letztlich nichts sich von Wut leiten zu lassen und dann in den Tenor jener miteinzustimmen, die munter draufloshetzen und an nachhaltigen Lösungen gar nicht erst interessiert sind.
serwas zwischenrufer -
wenn dir die polizei.at so gut gfallt – hätt ich noch was anzubieten
http://www.efoe-at.org
ist ne “private” side – durchaus kontroversiell – könnt dir auch gfalln
Ömer E., 18
Ömer Ö., 18
Mahmut A., 17
So heißen die drei Kreaturen, die am 24.11. einem Taxifahrer von hinten ein Messer in den Hals rammten. Als sie in der Nacht zum 26.11. abermals einen Taxifahrer überfielen, fasste die Polizei die Täter. Ich hoffe auf die Höchststrafe und die anschließende Ausweisung.
Ich hoffe auf den selben Prozeß und dieselbe Strafe die auch ein Einheimischer dafür kassieren würde. Ich gehe aber mal davon aus, dass du die Höchststrafe auch fordern würdest, wenn die drei Hubert L., Karl Z. und Franz K. geheissen hätten. Soweit zur strafrechtlichen Relevanz.
Unabhängig davon, sofern es das Prozessverfahren nicht tangiert, würde mich auch interessieren, aus welchen Verhältnissen (gesellschaftlich, religiös, finanziell,…) die kamen. Und nicht nur hier, sondern auch bei allen ähnlich gelagerten Verbrechen. Nicht um ein Personenmonitoring einzuführen, sondern um eine Struktur herauszuarbeiten, damit man weiß wo man in der Ausländer- und Integrationspolitik dringend ansetzen sollte.
Servus Zwischenrufer,
bin gerade erst auf Deinen Blog aufmerksam geworden, und schon jetzt hellauf begeistert, das österreichische Pendant zu PI gefunden zu haben.
Wie Du schreibst, rechnetest Du Dich einst selbst dem gutmenschlichen Milieu zu … dem hab ich zwar noch nie angehört, aber was die islamische Bedrohung anbelangt war ich vor dem 11. September 2001 noch genauso blauäugig wie Georg.
Als Konservativem erschienen mir die Türken sogar tatsächlich als Bereicherung, da ja immer wieder zu lesen war, wieviel die Familie doch in der türkischen Gesellschaft noch zähle, wie wichtig man die Religion nahm, welch strenge Sitten man hatte usw. Wenn irgendjemand über die Türken herzog, entgegnete ich damit und mit der Feststellung, die würden doch die ganzen Drecksjobs machen, die von uns keiner mehr wollte.
Mittlerweile habe ich leider einsehen müssen, daß dieses Weltbild reichlich naiv war.
Ich lege übrigens allergrößten Wert auf die Feststellung, daß wir nur mit moslemischen Einwanderern Probleme haben – alle anderen integrieren sich, evtl. nach Anfangsschwierigkeiten in der ersten Generation, schließlich perfekt in unsere Gesellschaft: Italiener, Russen, Spanier, Brasilianer, Ukrainer, Vietnamesen, Polacken, Tschechen, Amerikaner, Chinesen … keine dieser Gruppen macht nennenswerte Probleme.
Es sind immer nur die Moslems, die äußerst unangenehm auffallen, sprich Diebstahl, Raub, Morde, Vergewaltigungen begehen.
Und die Ursache dafür liegt ganz einfach im Islam – und nur dort. Wer verstehen will, was hierzulande geschieht, der muss sich mit dem islam befassen, und am besten den Koran lesen und die Hadithen, sowie diverse Fatwas zu gängigen Fragen.
Noch ein Tipp: Wollt ihr was über den islam lernen, so fragt einen Moslem!
Westliche selbsternannte “Islamexperten” wie der US-Präsident George W. Bush (“Islam is a religion of peace.” – Zitat vom 12. September 2001) werden Euch nur Schmarrn erzählen.
Hallo Axel!
Nur in aller Kürze, weil ich ziemlich unter Zeitdruck stehe: Zwischenruf.at ist definitiv NICHT das österreichische Pendant zu PI. Ich habe bei der letzten Wahl die Liberalen gewählt und bin mein ganzes Leben schon strikter Gegner der österreichischen Rechtsparteien.
Was mich allerdings von ein paar bloggenden Mitlesern unterscheidet, ist die Tatsache, dass ich mittlerweile als einziger Österreicher in einem Wiener Gemeindebau lebe, mich in Wien zunehmend als Fremder fühle, und auf diese “Bereicherung” wirklich verzichten kann.
Dazu kommt die schmerzliche Erfahrung, dass meine Nichte in die Fänge einer islamischen Sekte geraten ist und meine Familie dadurch hautnah und schmerzlich mit den Absurditäten des Islam in Kontakt gekommen ist. Wir leiden sehr unter diesen Umständen und könne gut gemeinte Ratschläge und moralische Belehrungen darüber einfach nicht mehr hören.
Ich habe in meinem Freundeskreis immer Menschen aus anderen Kulturkreisen gehabt, und das wird sich auch nicht ändern. Was sich aber geändert hat ist meine bisherige Toleranz intoleranten Ideologien gegenüber und als solche begreife ich den Islam.
Soweit in aller Kürze zu meinen Motiven.
Mit diesen Motiven paßt Du aber perfekt in die rechtskonservativsten Parteien hinein. Betrachte dies als ernstgemeintes Kompliment! Dir ist hoffentlich wohlbewußt, daß Nazis LINKS zu verorten sind, nicht rechts: Nicht von ungefähr nennen sie sich ja National-SOZIALISTEN, und kamen einst durch schlagkräftige Hilfe der Kommunisten an die Macht, während die Konservativen sie bis zuletzt bekämpften. Es ist ja auch kein Zufall, daß jeglicher Widerstand gegen die Nazis von konservativer Seite ausging (“Weisse Rose” von Hans und Sophie Scholl; Claus Graf Schenk von Stauffenberg; der Tischler, der den Anschlag im Bürgerbräukeller plante und ausführte, etc.).
muss ja nicht viel aussagen, Axel, aber: interessantes Wording.
Nur weil irgendwo Sozialismus drauf steht, ist er nicht unbedingt drin, und da die (nicht gerade liberale) Kirche ja lange sehr gut mit den NS konnte würde ich nicht behaupten, dass sie extreme Konservative waren. Das Hitler vor der Machtergreifung massiv Unterstützung von Industrielln erhalten hat, und danach als erste Partei die KPD verboten wurde, spricht “dezent” gegen deinen Blödsinn.
@Zwischenruf: Sorry, das zu hören. Die Sache mit der Sekte macht das Ganze noch einen Tick drastischer, ich würde mich aber verwehren aufgrund dessen über eine komplette Religion ein Urteil zu fällen. Ich für meinen Teil lege keinen Wert darauf, an was jemand glaubt, solange er andere nicht belästigt oder ausgehend davon Manipulation und Einschränkung betreibt, und das ist in vielen Sekten leider Gang und Gäbe, egal welchen Glaubens sie sich bedienen. In deiner Situation würde ich mir vermutlich schwerer tun mit der Ansicht.
Es gibt durchaus auch einige islamgläubige Frauen, die ein aufgeschlossenes, westliches Leben führen, mMn sind sie beispielgebend dafür, dass ihr gesellschaftlicher Status bei uns keine Frage der Religion sein muss (vom Konzept und Text her wäre so ziemlich jede Weltreligion per se intolerant). Die Frage ist, wie er als Religion mit Anleitungsanspruch für das Leben seiner Gläubigen, interpretiert und einbezogen wird, und da merkt man das in vielen islamisch geprägten Ländern so etwas wie die Aufklärung bei uns nie stattgefunden hat. Und da ist die Wertevermittlung (blödes Wort) an Zuwanderer dringend gefordert.
Nötigenfalls mit entsprechendem Nachdruck, weil es ausgehend von deinem Blickwinkel die einzige Alternative ist, Leute nicht zur Abkehr von ihrer Religion zu zwingen oder die Einwanderungspolitik auf einmal nach Religion regeln zu müssen.