Die SPÖ schafft es immer wieder, mich auf die Palme zu bringen…

In der aktuellen Ausgabe des Standards findet sich ein Interview mit Harry Kopietz, seines Zeichens nach bisheriger Landesparteisekretär der Wiener SPÖ und voraussichtlich nächster Wiener Landtagspräsident. Das Interview zeigt wieder einmal sehr deutlich, dass die SPÖ die Sorgen der Menschen nicht ernst nimmt. Probleme werden klein- oder gleich ganz weggeredet, die Folgen der eigenen Unfähigkeit anderen in die Schuhe geschoben. Der folgende Auszug aus dem Interview ist symptomatisch für die Politik der SPÖ Wien:

Kopietz: Wenn es jemanden gibt, der in der Nacht lärmt und sich nicht in die Gemeinschaft einfügt, ob nun ein Ur-Wiener oder ein Zugewanderter, ist er auch dazu anzuhalten, dass er den Normen nachkommt. Lärmerregung ist Lärmerregung.
Standard: Trotzdem werden solche Probleme zu Ausländerproblemen.
Kopietz: Das Problem ist nur, dass es rechten Politikern gelungen ist, das Bild zu suggerieren, dass, wenn jemand einen dunklen Schnauzbart hat, dieser automatisch ein Lärmerreger ist. Und das ist ja nicht so.

Die SPÖ lernt einfach nicht dazu. Tatsache ist, dass in Wien der Multikulti-Traum wie eine Seifenblase geplatzt ist. Hier gibt es einfach keine multikulturelle Vermischung und Bereicherung, sondern es etablieren sich mehr und mehr ethnische und religiöse Parallelgesellschaften, die gar kein Interesse daran haben, sich in die Mehrheitsgesellschaft zu integrieren. Ganze Straßenzüge und Viertel verwahrlosen, einheimische Infrastruktur verschwindet, stattdessen sprießen dubiose Wettcafes, Döner-Buden, windige Handy-Shops und türkische Bäckereien, die sich keinen Deut um die österreichische Arbeitsgesetzgebung und Gewerbeordnung scheren, aus dem Boden. Öffentliche Parks werden von islamischen Jungmachos okkupiert, immer mehr türkische Mädchen tragen demonstrativ das Kopftuch, die Flagge des Islamismus, als Zeichen ihres Anpassungs-Unwillen. In meinem Gemeindebau wird ausnahmslos jede frei gewordene Wohnung an Ausländer vergeben. Die Leute, die einziehen, sind teilweise nicht einmal dazu in der Lage auf deutsch zu grüßen. Frauen, denen ich alleine im Stiegenhaus begegne, ist es offensichtlich verboten, meinen Gruß in Abwesenheit ihres Paschas zu erwidern.

Das sind Fakten, die von der Bevölkerung mit zunehmender Angst und Sorge wahrgenommen werden, und die die SPÖ einfach negiert. Ich halte das für den falschen Weg und befürchte, dass er uns direkt in eine Katastrophe führt. Die nächsten Gemeinderatswahlen kommen schneller, als sich das die SPÖ-Leute wünschen können, denn mit der Fortsetzung der bisherigen Realitätsverweigerung ist die Absolute wohl Geschichte und die FPÖ endgültig tonangebend in Wien.

Ich weiß, dass meine Zeilen einigen meiner Leser schwer im Magen liegen werden. Ich selber habe auch ordentlich mit mir zu kämpfen, weil sich das, woran ich mein Leben lang geglaubt und wofür ich gekämpft habe, vor meinen Augen in Luft auflöst. Ich bin Gewerkschafter und schwul, mir sind Solidarität und Zusammenhalt genauso wichtig wie die Verteidigung von Minderheitenrechten. Diese Werte werden nun jeden Tag mehr mit Realitäten konfrontiert, die im Kontrast dazu stehen. Die Welt um mich herum verändert sich, und ich tu mir verdammt schwer, damit umzugehen.

Zur Verdeutlichung der Situation ein paar offizielle Statistiken:

Anteil von Migranten in Wiener Bezirken:

Situation an Wiener Schulen:

So, und jetzt dürft ihr mich steinigen. An der Problematik ändert das aber wahrscheinlich nichts.

10 Kommentare zu „Die SPÖ schafft es immer wieder, mich auf die Palme zu bringen…“

  • D’Accord. Nur d’accord.

    Ich hätte sowieso nie Steine in der Hand.

  • Nö, kein Stein in Sicht. Ich finde es super, dass du reale Probleme ansprichst, auch wenn es nicht 100%ig politisch korrekt ist.

    Dass es die Probleme gibt, glauben dir viele, das hört man in letzter Zeit auch von eher links angesiedelten Mitmenschen. Meine Freundin, selbst eine EU-Ausländerin, beschwert sich selbst, dass sie in Wien nie Ruhe vor Schwarzafrikanern hat, die sie alle belästigen, weil sie sie heiraten wollen.

    Nur die Lösungen, die die FPÖ bietet sind sicherlich die Falschen. Solange halt die Parteien in der Mitte die Probleme nicht beim Namen nennen, können sie auch keine vernünftigen Alternativlösungen bieten.

    Und das ist das eigentliche Problem, da hast du völlig Recht!

  • 100% agree.

    Die FPÖ hat insofern Recht, dass sie die Probleme aufzeigt & anspricht, während der Rest sie weitgehend ignorierte (beinhaltet auch die Grünen), was sich langsam endlich ändert.

    Jetzt geht es darum die Lösungen anzubieten, die darauf abzielt, dass dein Ideal weiter möglich ist bzw. möglich wird. Und die Lösungen müssen wohl von jenen kommen, die sich gerade erst trauen über das Problem zu reden. Was FPBZÖ und teilweise auch die ÖVP so vorschlagen, wissen wir ja zur Genüge.

  • Gut gebrüllt, Löwe

    Same problem here. Es ist beschämenend mitanzusehen, wie reale Probleme von der SPÖ negiert werden und sie somit der FPÖ in die Hand spielt. Was du schreibst, kann man täglich im Alltag beobachten. Mangels Lösungsansätzen braucht sich keiner über den Zulauf von FPÖ/BZÖ wundern. Was fehlt, ist die goldene Mitte. Strikt Pro oder strikt Kontra ergibt das letzte Wahlergebnis. Bevor Herr und Frau Österreicher sich für die (mea culpa) österreichfeindliche Linie der SPÖ entscheiden, wählen sie halt Strache.

  • Nur 50% agree.

    Meine Kritik an deinem Artikel beläuft sich auf folgende Punkte:
    Deine Schilderung ist eine sehr persönliche, die aber dennoch einen Allgemeinanspruch erhebt. Ich beispielsweise wohne in einem Gemeindebau im 20. Bezirk, wo Ausländer weder unangenehm auffallen, noch in übermäßiger Zahl vorhanden sind. Die meisten Leute, die ich im Stiegenhaus antreffe, sind Pensionistinnen, die wenigen Ausländer grüßen eigentlich durchwegs. Aber auch das ist nur meine subjektive Sicht der Dinge, wobei ich daraus keine allgemeingültigen Schlüsse ziehen würde.

    Dann bezeichnest du das Tragen des Kopftuches als “Anpassungsunwillen”. Was willst du – Integration oder Assimilation? Bei letzerer Forderung wäre deine Kritik nachvollziehbar, plädierst du jedoch für mehr Integration, sollte es dich nicht stören, dass manche Menschen auch ihre Ursprungskultur wahren, ohne dass dies gleich zu Konflikten führen muss. Ich meine: Wer Deutsch spricht und sich an geltende Gesetze hält, kann von mir aus drei Burkas übereinander tragen – das ist in religiösem Kontext vielleicht diskutabel, nicht aber in gesellschaftlichem und erst recht nicht, wenn es rein um Integration geht.

    Auch deine Statistiken sind etwas fragwürdig. Wen kümmert die Muttersprache des Schülers oder Kindergartenkindes, solange er gewillt ist, die Landessprache zu lernen bzw. seine Eltern ihm diese beizubringen, ist doch alles in Ordnung. Eine tragbare Statistik wäre also eine solche, die Aufschluss darüber gibt, wie viele Kinder nach einer festgelegten Aufenthaltszeit immer noch nicht imstande sind, Deutsch zu sprechen. Daran lässt sich meiner Meinung nach besser ablesen, inwieweit Integration funktioniert und nicht bloß, dass wir soundso viele Ausländer haben und ohne zu sagen, was daran nun falsch sein soll.

    Die Problematik ist vorhanden, es sollten allerdings spezifische Gesichtspunkte in Augenschein genommen werden, nicht das Gesamtausländertum als Problem. Dazu gehört auch erstmal die Definition des Begriffes “Ausländer”, denn wenn du behauptest, jede freie Wohnung würde an solche vergeben werden, können damit genauso ausländisch aussehende Inländer gemeint sein, die schon längst die Staatsbürgerschaft besitzen.

  • Zwischenrufer:

    @ Mathias:

    1) “subjektive Sicht der Dinge”, nonanet, das trifft sicher auf meine Schilderung aus meinen Gemeindebau zu, der Rest kann von jedem selbst beobachtet werden. Wenn in deinem Gemeindebau mit der Integration neuer Mieter alles so toll klappt, darf ich dann davon ausgehen, dass SPÖ und Grüne sensationelle Ergebnisse bei euch eingefahren haben? In meinem Gemeindebau, im 2. Bezirk, war das jedenfalls nicht der Fall. Empfehle außerdem einen Spaziergang durch die Davidgasse, die Laxenburgerstraße, bzw. die Favoritnerstraße: Wettcafe, Kebab-Laden, Wettcafe, Handyshop, Wettcafe, Kebab-Laden, Billig-Ramschgeschäft, Handyshop, Wettcafe, Kebab-Laden, Handyshop… Ursprüngliche Infrastruktur tot.

    2) Ich kritisiere das Kopftuch als Symbol des politischen Islamismus. Junge Frauen, die in der zweiten, dritten Generation in Wien leben, entdecken nicht plötzlich ihre “Ursprungskultur” wieder, das ist Unfug. Kein Mensch kann mir einreden, dass ein Kopftuch in Kombination mit zentimeterdicker Schminke im Gesicht und Stöckelschuhen ein Ausdruck religiöser Gefühle ist. Das ist Politik und nicht Religion.

    Aus diesem Grund kann ich dir auch auf keinem Fall zustimmen, dass eine Frau, die “Deutsch spricht und sich an geltende Gesetze hält” auch eine Burka tragen können soll. Die Burka ist ein Symbol tiefster Frauenverachtung, sie ist ein Stoffkäfig, hinter den Frauen gesperrt werden, und hat in einer demokratischen Gesellschaft nichts, aber auch wirklich gar nichts verloren. In Holland wurde das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit übrigens mit gutem Grund gesetzlich verboten. Ich würde so eine Regelung auch in Österreich begrüssen.

    3) “Meine Statistiken” habe nicht ich gemacht, sondern die Statistik Austria, bzw. die APA. Fragwürdig ist daran nur, dass sie nicht die tatsächlichen Zahlen widerspiegeln. Bei den aufgelisteten durchschnittlichen 31,4% Migranten in Wien sind nämlich dezidiert jene nicht dabei, die bereits eingebürgert wurden. Leider besagt die österreichische Staatsbürgerschaft alleine aber noch gar nichts. Als ich den damaligen türkisch stämmigen Freund meiner Schwester aufs Rathaus begleitete, um bei der feierlichen Verleihung der Staatsbürgerschaft dabei zu sein und mich mit ihm zu freuen, habe ich selbst erlebt, dass da Leute die Staatsbürgerschaft gekommen, die es nicht schaffen, einfache Sätze, die ihnen vorgesagt werden, nachzusprechen! Gelebte Integration sieht meiner Meinung nach anders aus.

    4) Ich bin nicht rechts und habe mein ganzes Leben noch nie eine rechte Partei gewählt. Bisher bekamen immer SPÖ, Grüne, KPÖ oder LIF meine Stimme. Ich werde auch in Zukunft nicht rechts wählen. In meiner Jugend war ich in antifaschistischen Jugendgruppen aktiv, habe unzählige Anti-Haider-Demos und Kundgebungen mitorganisiert, bin dafür auch schon mal verhaftet worden, und habe mich auch als Erwachsener entsprechend politisch und gesellschaftlich engagiert. Genau deshalb liegt es mir ja so schwer im Magen, wenn ich sehe, was da alles schief läuft. Die Schuld dafür bei den “dummen Österreichern” zu suchen, die anscheinend zu blöd sind “richtig zu wählen”, und darüber hinaus den Rassismus mit der Muttermilch aufzusaugen scheinen, das ist der falsche Weg.

    Wir müssen bei uns selber anfangen und uns die Frage stellen, ob die Konzepte die wir bisher hatten, brauchbar sind. Integration und Solidarität können keine Einbahnstraße sein, die Menschen auf beiden Seiten müssen auch zusammen leben wollen! Wo dieser Prozess von oben oktroyiert wird, wo es keine freiwillige Entscheidung dafür gibt, da ist er zum Scheitern verurteilt. Ich möchte als schwuler, aufgeklärter, nicht-religiöser Wiener nicht inmitten von Leuten leben müssen, die ihr Leben nach Wertvorstellungen aus der Wüste des 7. Jahrhunderts ausrichten. Ich möchte gefragt werden, ob ich in der Türkei leben möchte und nicht die Türkei vor meine Nase gesetzt bekommen. Die Freiheit des Einzelnen hört immer dort auf, wo die Freiheit anderer beschnitten wird.

  • 1. Ich kenne leider nicht die genauen Wahlresultate “meines” Gemeindebaus (übrigens der Friedrich-Engels-Hof, falls du Quellen dazu hast), ich denke aber auch nicht, dass die Stimmen für diese oder jene Partei direkt etwas über die Gelungenheit der Integration aussagen. Warum bestimmte soziale Schichten Rot oder Blau wählen hat vielschichtige Gründe – Gedanken zur Integration ist einer davon, aber bestimmt nicht einer an dem man ein gesamtes Wahlergebnis festmachen sollte (oder umgekehrt).
    Ad Davidgasse ua.: Kenn ich, juckt mich ehrlich gesagt wenig. Dann sind dort eben Wettcafes und Kebab-Läden – zwingt dich irgendjemand, die Infrastruktur dort zu nutzen? Würdest du in einem Dorf leben, wo es deswegen an vielfältigem Angebot mangelt, könnte ich deinen Einwand verstehen – in einer Millionenstadt mit tollem öffentlichen Verkehrsnetz und zig Einkaufszentren ohne “Türkenläden” aber nicht wirklich. Was soll man auch machen, den Menschen verbieten, dort Läden aufzumachen? Recht diskriminierend, oder?

    2. Naja, wenn man dazu eine so festgefahrene Meinung hat wie du, dürfte es wirklich schwer sein, dich vom Gegenteil zu überzeugen. Ich kenne jedenfalls ein paar Personen, die das Kopftuchtragen als Zugehörigkeitsdefinition zur islamischen Religion sehen und nicht mehr. Genauso wie der Christ eben ein Kreuz trägt und dennoch weder politisch noch fundamental sein muss. Mich würde deswegen interessieren, wie du auf die Aussage “Kein Mensch kann mir einreden, dass ein Kopftuch in Kombination mit zentimeterdicker Schminke im Gesicht und Stöckelschuhen ein Ausdruck religiöser Gefühle ist.” kommst. Woran machst du diese Behauptung fest?

    Ein öffentliches Burkaverbot würde ich jedenfalls massiv bekämpfen. Abgesehen davon dass du die wahren Beweggründe des Tragens eines solchen Kleidungsstückes niemals genau wissen kannst, stellte dieses Verbot einen massiven Eingriff in die persönliche Freiheit dar. Für mich macht es keinen Unterschied, ob jemand eine Burka trägt oder ein rotes T-Shirt, denn abgesehen davon dass es mich nichts angeht, was andere Leute anziehen, kenne ich wie gesagt gar nicht die Motivation dahinter und auch sie geht mich ebensowenig an.

    3. Die 31,4% Migranten sind also jene ohne österreichische Staatsbürgerschaft?
    Und die Staatsbürgerschaft sagt zumindest aus, dass es sich rein rechtlich a) dabei nicht mehr um “Ausländer” handelt und b) die jeweiligen Personen die Staatsbürgerschaft wohl nicht aus Jux und Tollerei bekommen haben – ansonsten hätten wir keine 34% mehr ohne jene, sondern 0%. Offenbar gibt es also doch Kriterien für das Erlangen einer Staatsbürgerschaft (die ich leider nicht kenne); dass diese kritisierbar sind sehe ich ein, ich bezog mich aber eigentlich nur auf die “Muttersprache”-Statistiken, die ich immer noch als vollkommen aussagelos empfinde.

    4. Ich werf dir auch nicht vor, “rechts” oder sonst was zu sein. Ich sehe auch ein, dass integrativ noch nicht alles im Reinen ist. Mir gefällt nur nicht, wie du subjektiv und mit halbgaren Behauptungen das Thema angehst und zudem offenbar mehr auf eine Assimilierung denn Integration aus bist.

    Zudem musst du einfach akzeptieren, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Wertvorstellungen hegen (bzw. “ihr Leben danach ausrichten”), solange sie sich an geltende Gesetze halten. Wenn du dazu nicht bereit bist, bist du nicht besser als jene islamistischen Diktatoren, die Leute wie dich schon längst zu Tode gepeitscht hätten. So etwas nennt man schlichtweg Toleranz, und genauso wie jeder Mensch deiner Homosexualität gegenüber uneingeschränkt tolerant sein sollte, solltest du es auch Kopftuchträgerinnen und Kebabstandbesitzern gegenüber sein.

  • Zwischenrufer:

    Mathias schreibt:
    “Für mich macht es keinen Unterschied, ob jemand eine Burka trägt oder ein rotes T-Shirt, denn abgesehen davon dass es mich nichts angeht, was andere Leute anziehen, kenne ich wie gesagt gar nicht die Motivation dahinter und auch sie geht mich ebensowenig an.”

    Ok, danke, das wars für mich. Wenn jemand nicht zwischen einem Bekleidungsstück und einer zutiefst frauenverachtenden Zwangsverhüllung unterscheiden kann, dann erübrigt sich für mich jede weitere Diskussion. Wenn dann auch noch mit “persönlicher Freiheit” argumentiert wird, kommt mir schlicht das Kotzen.

    Frauen, die die Burka im arabischen Raum tragen müssen, können sich das nämlich nicht aussuchen. In Afghanistan gabs einen Kopfschuss, wenn die Burka nicht richtig saß, im Iran jagt die Religionspolizei Frauen, denen das Kopftuch verrutscht, und du stellst dich hier hin und faselst von “persönlicher Freiheit”??? Wie hin in der Marille sind Gutmenschen eigentlich???

    UNPACKBAR!!!

  • Sind wir im Iran, in Afghanistan oder sonst wo im Nahen Osten?
    Lies vielleicht mal, was ich geschrieben habe: Sofern eine Frau freiwillig die Burka trägt, soll sie dies auch tun dürfen. Frauenzwang zur irgendetwas (auch zum Tragen eines roten Shirts) muss verboten sein, nicht aber das Tragen eines Kleidungsstückes an sich. Sobald wir anfangen, aufgrund unserer “Moral” (oder wie auch immer du Kleidungsverbote rechtfertigen willst) gewisse Dinge zu verbieten, schrillen bei mir die Alarmglocken, ob dir das nun passt oder nicht.

  • Zwischenrufer:

    @ Mathias:

    Ich habe nichts gegen “Kleidungsstücke an sich”, war selber sicher 10 Jahre lang ein Punk und hätte mir nie und nimmer in meinen Kleidungsstil dreinreden lassen.

    Die Burka hingegen ist kein “Kleidungsstücke an sich”, sondern ein Symbol schwerster Unterdrückung und tiefster Frauenverachtung. Freiwillig zieht das wahrscheinlich nur der allerallerkleinste Teil an.

    Und zu deiner rhetorischen Frage “Sind wir im Iran, in Afghanistan oder sonst wo im Nahen Osten?”: Nein, sind wir nicht, aber der Iran, Afghanistan und der Nahe Osten kommen langsam aber sicher zu uns. Und mit im Reisegepäck sind unter anderem Moralvorstellungen aus der Wüste des 7. Jahrhunderts inklusive deren Bekleidungsvorschriften.

    Wir müssen uns deshalb mit dem Thema auseinandersetzen, ob uns das ideologisch in den Kram passt oder nicht.

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