Ganz besonders großartig sind wieder einmal die Kommentare auf krone.at. Auch wenn ich nicht darüber lachen kann.
“…und in der sonntagskrone stand bei den leserbriefen, dass man in den multikulti-schulen schon nicht mehr “grüß gott” sagen darf….könnte man diese schuldirektoren bitte auch kündigen ? ”
“Klar, diese Aktion des Fahrers ist an Dummheit nicht zu topen, junge Grünspäne aber bleiben unbestraft, wenn sie dazu auffordern, für´s Gackerl ein Flaggerl zu nehmen, oder der Meinung sind, wer Österreich liebt, muss Scheisse im Hirn haben….Wo bleibt da der Verfassungschutz? ”
“Der Fahrer wollte einen Lacher landen und sagte zu den Traditionen der Wiener Linien: “Sieg Heil”.
Er hat nicht gesagt “Heil Hitler”.
Die Wiener Linien müssen demnach alles entlassen die Sieg fried und Sieg linde heißen sowie Heil but, Heil anstalt oder Heil and sagen…
Sind wir eigentlich noch von den 4 Besatzungsmächten besetzt?
Eine Rüge hätte völlig gereicht!
So macht nur Österreich wieder lächerlich!”
Sowie unzählige der üblichen “Man muss doch einmal vergessen können!”-Apologeten. Krrch.
Und diese Idioten johlen auch noch mit. Wenigstens der ältere Mann zeigt Zivilcourage und liest ihm ordentlich die Leviten. Der Straßenbahnfahrer mag sich nichts dabei gedacht haben – verdient hat er seinen Rauswurf trotzdem.
Ich verstehe die Aufregung sehr wohl und finde sie absolut gerechtfertigt. Was denkt sich der Straßenbahnfahrer nur dabei, zumal er bereits mit dem rollenden “R” Assoziationen zu Hitlers-Reden aufkommen hat lassen.
Mit Weghören, nicht Hinschauen fängt es an. Ich habe vollen Respekt vor dem älteren und couragierten Herren, der beharrlich nach der Dienstnummer fragte. Ihm ein großes Danke.
der tramfahrer ist kein nazi, das ist ein trottel, sein problem war das zu dem zeitpunkt ein zweiter trottel in der tram war; aber das ist wieder eimal typisch wenn der “herr wichtig” zeiigen muss wer er nicht ist. typisch österreich, vielleicht muss der tramer jetzt auch reparaturzahlung leisten an gekränkte gemüter oder ami- anwälte, mit uns kann mans ja machen. ein aktenvermerk wärs auch gewäsen noch dazu wo der depp noch nie etwas hatte
@keinspass: Wieso vergleichen Sie nicht gleich einen Qualtinger der “Mein Kampf” ließt mit dem Straßenbahnfahrer der doch auch nur “zitiert” hat und beklagen dann, wieso der eine Worte ungestraft in den Mund nehmen darf und der andere nicht?
@dadings: Der “ältere Herr hat sehr richtig reagiert und das Schlamassel hat sich immer noch der Straßenbahnfahrer selbst eingebrockt.
Das der Straßenbahnfahrer kein Nazi ist, ist eine Mutmaßung ebenfalls wie die Behauptung er wäre einer. Die Aussage wirft wie der Wirrkopf von krone.at, ohne es so zu meinen, richtig geschrieben hat, ein schlechtes Bild auf Österreich. Es zeigt nämlich dass hinter dem Verbotsgesetz und auf den Stammtischen der Nationalsozialistische Gedanke in der Kultur noch immer so stark verankert ist, dass er durch solche Aktionen immer wieder relativiert wird. Ich denke leider, dass eine Entlassung des Fahrers bei den Leuten eher zur Vorsicht führt, als zur Reflektion, wie Walter von der Vogelweide so treffen meinte „die Gedanken sind frei“, auch wenn’s rechtsradikale sind (sic!). (bin für Verbotsgesetz und Bestrafung des Fahrers)
im gestrigen Falter Nr45/08 schreibt Armin Thurnher: “Wiederbetätigung sieht anders aus.” – Dieser Meinung schließe ich mich an.
Dass die Rechte (dazu zähle ich den Straßenbahnfahrer schon gar nicht) ein besonderes Verhältnis zum Humor hat, sieht man angesichts der Willkommen Österreich Affaire.
Ach ja… Wien…
Manchmal denk ich mir…. Ach, was solls.
Ganz besonders großartig sind wieder einmal die Kommentare auf krone.at. Auch wenn ich nicht darüber lachen kann.
“…und in der sonntagskrone stand bei den leserbriefen, dass man in den multikulti-schulen schon nicht mehr “grüß gott” sagen darf….könnte man diese schuldirektoren bitte auch kündigen ? ”
“Klar, diese Aktion des Fahrers ist an Dummheit nicht zu topen, junge Grünspäne aber bleiben unbestraft, wenn sie dazu auffordern, für´s Gackerl ein Flaggerl zu nehmen, oder der Meinung sind, wer Österreich liebt, muss Scheisse im Hirn haben….Wo bleibt da der Verfassungschutz? ”
“Der Fahrer wollte einen Lacher landen und sagte zu den Traditionen der Wiener Linien: “Sieg Heil”.
Er hat nicht gesagt “Heil Hitler”.
Die Wiener Linien müssen demnach alles entlassen die Sieg fried und Sieg linde heißen sowie Heil but, Heil anstalt oder Heil and sagen…
Sind wir eigentlich noch von den 4 Besatzungsmächten besetzt?
Eine Rüge hätte völlig gereicht!
So macht nur Österreich wieder lächerlich!”
Sowie unzählige der üblichen “Man muss doch einmal vergessen können!”-Apologeten. Krrch.
Und diese Idioten johlen auch noch mit. Wenigstens der ältere Mann zeigt Zivilcourage und liest ihm ordentlich die Leviten. Der Straßenbahnfahrer mag sich nichts dabei gedacht haben – verdient hat er seinen Rauswurf trotzdem.
[...] Zwischenruf.at, marcoschreuder/twitter) BEITRAG WEITEREMPFEHLEN: sociallist_a13edc99_url = [...]
Zweierlei Maß…
Ich verstehe die Aufregung um diese verbale Entgleisung des Wiener-Linien Fahrers nicht:
(Youtube-Video als Link)
Klar, der Mann hat “Sieg Heil” gesagt, das ist nach dem NS-Verbotsgesetz nicht erlaubt und als Witz auch irgendwie daneben. Aber um w…
Ich verstehe die Aufregung sehr wohl und finde sie absolut gerechtfertigt. Was denkt sich der Straßenbahnfahrer nur dabei, zumal er bereits mit dem rollenden “R” Assoziationen zu Hitlers-Reden aufkommen hat lassen.
Mit Weghören, nicht Hinschauen fängt es an. Ich habe vollen Respekt vor dem älteren und couragierten Herren, der beharrlich nach der Dienstnummer fragte. Ihm ein großes Danke.
der tramfahrer ist kein nazi, das ist ein trottel, sein problem war das zu dem zeitpunkt ein zweiter trottel in der tram war; aber das ist wieder eimal typisch wenn der “herr wichtig” zeiigen muss wer er nicht ist. typisch österreich, vielleicht muss der tramer jetzt auch reparaturzahlung leisten an gekränkte gemüter oder ami- anwälte, mit uns kann mans ja machen. ein aktenvermerk wärs auch gewäsen noch dazu wo der depp noch nie etwas hatte
@keinspass: Wieso vergleichen Sie nicht gleich einen Qualtinger der “Mein Kampf” ließt mit dem Straßenbahnfahrer der doch auch nur “zitiert” hat und beklagen dann, wieso der eine Worte ungestraft in den Mund nehmen darf und der andere nicht?
@dadings: Der “ältere Herr hat sehr richtig reagiert und das Schlamassel hat sich immer noch der Straßenbahnfahrer selbst eingebrockt.
bin grad über diesen Eintrag gestolpert.
@ dadings (zusätzlich zu darkwin)
Das der Straßenbahnfahrer kein Nazi ist, ist eine Mutmaßung ebenfalls wie die Behauptung er wäre einer. Die Aussage wirft wie der Wirrkopf von krone.at, ohne es so zu meinen, richtig geschrieben hat, ein schlechtes Bild auf Österreich. Es zeigt nämlich dass hinter dem Verbotsgesetz und auf den Stammtischen der Nationalsozialistische Gedanke in der Kultur noch immer so stark verankert ist, dass er durch solche Aktionen immer wieder relativiert wird. Ich denke leider, dass eine Entlassung des Fahrers bei den Leuten eher zur Vorsicht führt, als zur Reflektion, wie Walter von der Vogelweide so treffen meinte „die Gedanken sind frei“, auch wenn’s rechtsradikale sind (sic!). (bin für Verbotsgesetz und Bestrafung des Fahrers)
lg. Joe
im gestrigen Falter Nr45/08 schreibt Armin Thurnher: “Wiederbetätigung sieht anders aus.” – Dieser Meinung schließe ich mich an.
Dass die Rechte (dazu zähle ich den Straßenbahnfahrer schon gar nicht) ein besonderes Verhältnis zum Humor hat, sieht man angesichts der Willkommen Österreich Affaire.